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		<title>«Für Sie ist Russland gesperrt!»</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Luke Harding]]></category>
		<category><![CDATA[Mafiastaat]]></category>

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		<description><![CDATA[LONDON, Großbritannien — Im November 2010 kündigte das russische Außenministerium an, die Presseakkreditierung von LUKE HARDING, dem damaligen Moskau-Korrespondenten des Guardian, nicht mehr zu verlängern. Nach bald vier Jahren kritischer Berichterstattung kam das einem Betätigungsverbot gleich. Als Harding, zur Arbeit an den WikiLeaks-Depeschen nach London beordert, aus einem vertraulichen Bericht zitierte, &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/%c2%abfur-sie-ist-russland-gesperrt%c2%bb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignnone" style="width: 475px"><img class="size-full wp-image-1012 " title="Still life for Luke Harding book" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2012/05/Luke-visa_cropped_blog.jpg" alt="" width="465" height="523" /><p class="wp-caption-text">Luke Hardings russische Presseakkreditierung. Bild: Luke Harding</p></div>
<p><strong>LONDON, Großbritannien</strong> — Im November 2010 kündigte das russische Außenministerium an, die Presseakkreditierung von <strong>LUKE HARDING</strong>, dem damaligen Moskau-Korrespondenten des<a href="http://www.guardian.co.uk" target="_blank"> <em>Guardian</em></a>, nicht mehr zu verlängern. Nach bald vier Jahren kritischer Berichterstattung kam das einem Betätigungsverbot gleich. Als Harding, zur Arbeit an den <em>WikiLeaks</em>-Depeschen nach London beordert, aus einem vertraulichen Bericht zitierte, in dem Russland als <strong>«regelrechter Mafiastaat»</strong> bezeichnet wurde, brachte das den Geheimdienst FSB, der Harding von Anfang an schikaniert hatte, offenbar ganz aus der Fassung. <strong>«Für Sie ist Russland gesperrt!»</strong>, schmetterte ihm ein Grenzbeamter am Flughafen Domodedovo entgegen, als er am 5. Februar 2011 wieder einreisen wollte. Nach einem internationalen Aufschrei und diplomatischem Druck ließen die Behörden Luke Harding doch noch ins Land, damit er mit seiner Familie Russland halbwegs geordnet verlassen konnte. Sein Buch <strong><a title="Mafiastaat" href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/mafiastaat">MAFIASTAAT. Ein Reporter in Putins Russland</a></strong> erscheint am 11. Mai 2012 auf Deutsch in der <strong>EditionWELTKIOSK — </strong>in aktualisierter Fassung und mit einem neuen Nachwort des Autors, der am 10. und 11. Mai in Berlin ist. Russlands Opposition sei nicht revolutionär gestimmt, schreibt Harding am Ende seines Buches. Sie wünsche «sich nichts weiter als ein wirklich pluralistisches System, faire Wahlen und Gleichheit vor dem Gesetz. Die Tatsache, dass <strong>Wladimir Putin</strong> das nicht begreift, zeigt, dass er den Bezug zur Realität verloren hat und in seiner eigenen KGB-Fantasiewelt lebt. Es ist das typische Problem von Herrschern, die zu lange an der Macht sind.»</p>
<p>UPDATE 11. Mai 2012: <strong>«Die mögen Dich wohl wirklich nicht»</strong>, meinte <em>Guardian</em>-Chefredakteur <strong>Alan Rusbridger</strong> lakonisch, als ihn Luke Harding während seiner Abschiebung vom Flughafen Domodedowo doch noch am Telefon erreichte. Daran hat sich wohl bis heute nichts geändert. Wer seit heute «<strong>Mafiastaat»</strong> bei Google eingibt, findet als fünfte Auflistung zwar die WELTKIOSK-Seite des Buches. Wer aber auf den angegebenen Link klickt, landet bei einer fehlerhaften Seite mit einer russischen URL — <em>from Russia, apparently, with not much love</em>.</p>
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		<title>Mafiastaat</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[EditionWELTKIOSK]]></category>
		<category><![CDATA[Luke Harding]]></category>
		<category><![CDATA[Mafiastaat]]></category>

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		<description><![CDATA[2007 trat LUKE HARDING seinen neuen Posten als Moskau-Korrespondent der britischen Tageszeitung The Guardian an. Drei Monate später brachen mysteriöse Agenten des russischen Geheimdienstes FSB, dem Nachfolger des KGB, in seine Wohnung ein — Auftakt eines außergewöhnlichen psychologischen Kleinkriegs gegen den Journalisten, der sich durch seine unerschrockene Berichterstattung über politische Morde, &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/mafiastaat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 trat <strong>LUKE HARDING</strong> seinen neuen Posten als Moskau-Korrespondent der britischen Tageszeitung <em>The Guardian </em>an. Drei Monate später brachen mysteriöse Agenten des russischen Geheimdienstes FSB, dem Nachfolger des KGB, in seine Wohnung ein — Auftakt eines außergewöhnlichen psychologischen Kleinkriegs gegen den Journalisten, der sich durch seine unerschrockene Berichterstattung über politische Morde, Rechtsextremismus, ländliche Armut und den Georgienkrieg weiter unbeliebt machte. <span id="more-978"></span>Nachdem Harding aus einer amerikanischen <em>WikiLeaks</em>-Depesche zitiert hatte, in der Russland als «regelrechter Mafiastaat» bezeichnet wurde, gipfelte die Kampagne Anfang 2011 in der Verweigerung seiner Wiedereinreise.</p>
<p>In <strong>MAFIASTAAT </strong>schreibt Luke Harding nicht nur über die heimtückischen Methoden, die der Kreml unter Wladimir Putin gegen «Feinde» wie Menschenrechtsaktivisten, Oppositionelle, westliche Diplomaten und Journalisten einsetzt, sondern ordnet sie auch in die jüngste russische Geschichte ein. Es entsteht ein mitreißendes und verstörendes Porträt des heutigen Russlands.</p>
<p><strong>LUKE HARDING </strong>wurde 1968 in Nottingham geboren und studierte Englisch in Oxford. Er startete als Journalist bei der angesehenen, aber kurzlebigen Sonntagszeitung <em>Sunday Correspondent</em>. 1996 stieß er zum <em>Guardian</em>, wurde Auslandskorrespondent der linksli-beralen Tageszeitung und berichtete aus Neu-Delhi, Berlin und Moskau ebenso wie vom Afghanistan- und Irakkrieg. Während seiner Zeit in Deutschland (2004–07) schrieb er über Birkenstocks, den ersten deutschen Papst seit dem Mittelalter und den unaufhaltsamen Aufstieg von Angela Merkel. Anfang 2011 wurde ihm nach vier Jahren als Russland-Korrespondent am Flughafen Domodedowo die Wiedereinreise verweigert. Seitdem arbeitet Harding wieder in der <em>Guardian</em>-Zentrale in London, berichtete 2011 aber auch aus Libyen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>«Ein mutiger und explosiver Enthüllungsbericht.»<br />
</em><strong>— Orlando Figes </strong></p>
<p><em>«Was <strong>MAFIASTAAT</strong></em><strong><em> </em></strong><em>heraushebt, ist die persönliche Geschichte im Zentrum des Buches. Statt die Politik des Kremls konventionell zu skizzieren, konzentriert sich Harding auf die Schikanen, die er in Russland erlebt hat — und das Ergebnis ist eine packende Erzählung.»<br />
</em><strong><strong>— </strong>Robert Service, The Times Literary Supplement</strong></p>
<p><em>«Angesichts der jüngsten Wiederwahl Putins hat das Buch besondere Resonanz. <strong>MAFIASTAAT</strong></em><strong><em> </em></strong><em>wirft einen bohrenden, ernüchternden Blick auf eine mächtige — und gestörte — Nation.»<br />
</em><strong><strong>— </strong>Financial Times</strong></p>
<p><em>«Die Kraft seiner Beschreibungen und seine Einblicke in die Mentalität und Techniken des Putinismus allein machen <strong>MAFIASTAAT</strong></em><strong><em> </em></strong><em>zur unverzichtbaren Lektüre.»<br />
</em><strong><strong>— </strong>New Statesman</strong></p>
<p><em>«<strong>MAFIASTAAT</strong></em><strong><em> </em></strong><em>beschreibt viele Aspekte der russischen Gegenwart. Hardings Reportagen sind klar, präzise und hochaktuell.»<br />
<strong>— </strong></em><strong>The Spectator</strong></p>
<p><em>«Ein unterhaltsamer und alarmierender Bericht aus Wladimir Putins Polizeistaat.»<br />
<strong>— </strong></em><strong>The Observer</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>LESEPROBE</strong></p>
<p>Der Mann vom FSB, der mich unter meiner Büronummer anruft, stellt sich nicht vor. «Sie müssen herkommen», sagt er. Sein Ton ist höflich, aber unnachgiebig, mit einem Hauch von unterschwelliger Drohung. Er erklärt, ich würde im Zuge der Ermittlungen zum Beresowski-Interview als «Zeuge» vorgeladen und müsse direkt beim FSB aussagen. Das Gespräch erläuft folgendermaßen — meine Assistentin, Julia Molodstowa, übersetzt (anfangs war mein Russisch noch etwas stockend):</p>
<p>Julia: Sie wollen also Luke Harding als Zeugen in einem Ermittlungsverfahren vernehmen? Wir bräuchten das Geschäftszeichen der Ermittlungen, um es unserer Rechtsabteilung in London mitzuteilen.</p>
<p>Beamter: 432801.</p>
<p>Julia: Wir brauchen mehr Einzelheiten.</p>
<p>Beamter: Wir werden Ihnen alles vor Ort mitteilen.</p>
<p>Julia: Können Sie uns sagen, worum es bei den Ermittlungen geht, wer sie leitet?</p>
<p>Beamter: Nein, das ist vertraulich. Sobald Ihr Zeuge zu uns kommt, werden wir ihm alles sagen, was er wissen muss.</p>
<p>Dann richtet der Beamte seine Aufmerksamkeit auf Julia. In einem unmissverständlich drohenden Tonfall macht er klar, dass er weiß, wer sie ist:</p>
<p>Beamter: Ich verstehe absolut. Sie sind, wenn ich das richtig verstanden habe, Julia Wladimirowna?</p>
<p>Julia: Nein, nicht Wladimirowna.</p>
<p>Beamter: Ihr Nachname lautet Molodstowa?</p>
<p>Julia: Julia Sergejewna.</p>
<p>Beamter: Julia Sergejewna, bitten Sie Ihren Chef, einen Termin zwischen Mittwoch und Freitag auszusuchen und zu uns zu kommen. Er ist als Zeuge vorgeladen.</p>
<p>Ich erkläre, dass die Schriftfassung des Interviews mit Beresowski auf der Website des Guardian  abrufbar ist und dass ich dem wenig hinzufügen kann. Meine Rolle bei der ganzen Geschichte sei eher gering gewesen, versichere ich. Ich hatte lediglich mit dem weltgewandten Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, telefoniert und ihn gefragt, ob er sich dazu äußern wolle. Das ist die Wahrheit. Doch das beeindruckt den Anrufer nicht. «Sie werden herkommen und mit uns sprechen», sagt er. «Ich schlage vor, Sie bringen einen Anwalt mit.»</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Luke Harding<br />
</strong><strong>Mafiastaat<br />
</strong><strong>Ein Reporter in Putins Russland<br />
</strong>Aus dem Englischen von Luisa Seeling<br />
352 Seiten<br />
Klappenbroschur<br />
12,9 x 19,8 cm<br />
(D) € 19,90, (A) € 20,40, sFR 35,40 (UVP)<br />
ISBN 978-3-942377-05-8</p>
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		<title>Vorteil Sarkozy?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 20:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gideon Rachman]]></category>

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		<description><![CDATA[PARIS, Frankreich — «Sehr schlechte Nachrichten für Präsident Nicolas Sarkozy»: Das war das erste Urteil, auf dass sich die meisten Kommentatoren in der Wahlnacht einigten. Kein Amtsinhaber hat je die erste Runde französischer Präsidentschaftswahlen verloren — doch «Sarko» liegt hinter François Hollande. Nur jeder Vierte hat für den amtierenden Präsidenten gestimmt — &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/vorteil-sarkozy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-993" title="Rachmann_Blog" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2012/04/Rachmann_Blog4.gif" alt="" width="465" height="110" /></p>
<p><strong>PARIS, Frankreich</strong> — «Sehr <strong>schlechte Nachrichten</strong> für Präsident <strong>Nicolas Sarkozy</strong>»: Das war das erste Urteil, auf dass sich die meisten Kommentatoren in der Wahlnacht einigten. Kein Amtsinhaber hat je die erste Runde französischer Präsidentschaftswahlen verloren — doch <strong>«Sarko» liegt hinter François Hollande</strong>. Nur jeder Vierte hat für den amtierenden Präsidenten gestimmt —  fast ein Affront. Jean-Marie Le Pen, der Vater (buchstäblich wie metaphorisch) der französischen Rechtsextremen, formulierte es mit der ihm eigenen Brutalität: «Sarkozy ist geschlagen.»</p>
<p>Und doch: Je später die Nacht, desto stärker wurden meine Zweifel. Das lag nicht nur daran, dass Hollandes Vorsprung schmolz, je mehr Wahlkreise ausgezählt wurden, von zunächst über drei auf weniger als zwei Prozent. Denn zählt man die Stimmen zusammen, scheint eine rechte Mehrheit leichter zu bilden zu sein als eine linke.<span id="more-985"></span>Der springende Punkt ist, dass die extreme Rechte weit besser abgeschnitten hat als die extreme Linke. <strong>Marine Le Pen</strong> vom Front National hat um die 19 Prozent gewonnen, <strong>Nicolas Dupont-Aignan</strong>, ein weitere „Souveränitist“, an die 2 Prozent. Wenn man diese Sarkozy zuschlägt, fehlen nur noch 3 Prozent an einer absoluten Mehrheit. Im Gegensatz dazu hat der Kandidat der extremem Linken, <strong>Jean-Luc Melenchon</strong>, nur 11,5 Prozent erzielt, andere radikale linke Kandidaten an die 2 Prozent. Die Grüne <strong>Eva Joly</strong>, die sich bereits für Hollande ausgesprochen hat, gewann 2,5 Prozent der Stimmen. Zählt man all diese Gruppierungen zusammen, liegt die gesamte Linke 3 Prozent hinter der gesamten Rechte.</p>
<p>Das bedeutet, dass die Position, die der Zentrist <strong>François Bayrou</strong> einnehmen wird — er gewann etwa 9 Prozent der Stimmen — entscheidend sein könnte. Bayrou ist nicht gerade ein Anhänger von Sarkozy; er hat ihn einmal ein «barbarisches Kind» genannt. Allerdings gehört eine verantwortliche Haushaltspolitik zu Bayrous großen Themen, und er misstraut womöglich den ausgabenfreudigen Sozialisten. Aus Sarkozys Lager war sogar zu hören, dass ihm der Posten des Premierministers angeboten werden könnte.</p>
<p>Allerdings ist der Weg zu einer Sarkozy-Mehrheit einiges komplizierter. Erstens ist es ziemlich sicher falsch anzunehmen, dass alle Front National-Wähler im zweiten Durchgang für Sarkozy stimmen werden. Die <strong>FN-Wähler votieren gegen den Status quo</strong> — und für den steht Sarkozy ebenso wie für das Establishment. In wirtschaftspolitischer Hinsicht war Marine Le Pens Kampagne von linken Ideen bestimmt. Wenn nur ein Viertel der FN-Wähler zu Hollande abwanderten, sähe alles ganz anders aus. Und bislang lagen die Umfragen richtig: ein knapper Sieg für Hollande im ersten Durchgang — und so ist es gekommen. Die Umfragen sagen einen klaren Sieg Hollands im zweiten Durchgang voraus.</p>
<p>Natürlich folgen jetzt noch zwei Wahlkampfwochen. Und das<strong> Fernsehduell</strong> der beiden Kandidaten wird ein zentraler Moment sein; oder die Duelle — Sarkozy hat drei verlangt, Hollande besteht auf nur einem. Das allein ist schon bezeichnend; normalerweise verlangt der Außenseiter nach mehr Debatten – und seine Chancen zu maximieren, den Favoriten in Verlegenheit zu bringen. Doch der schlagfertige Hollande dürfte in den Duellen blendend abschneiden.</p>
<p>Ich wette immer noch auf einen Sieg Hollands am 6. Mai. Aber er scheint nun um einiges <strong>enger zu werden</strong>, als das viele Kommentatoren noch vor ein paar Stunden vorausgesagt haben.</p>
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		</item>
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		<title>Nullsummenwelt</title>
		<link>http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/nullsummenwelt/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 18:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[EditionWELTKIOSK]]></category>
		<category><![CDATA[Gideon Rachman]]></category>
		<category><![CDATA[Nullsummenwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der globalen Finanzkrise von 2008 ist die Welt nicht mehr die alte – eine neue Logik hat sich der internationalen Politik bemächtigt. Nullsummendenken dominiert, wonach der Machtzuwachs des einen Staates den Machtverlust des anderen darstellt. Einigungen, sei es beim Klimaschutz, bei der Weltwirtschaftspolitik oder bei der Rettung des Euro, werden &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/nullsummenwelt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Seit der globalen Finanzkrise von 2008 ist die Welt nicht mehr die alte – eine neue Logik hat sich der internationalen Politik bemächtigt. Nullsummendenken dominiert, wonach der Machtzuwachs des einen Staates den Machtverlust des anderen darstellt. Einigungen, sei es beim Klimaschutz, bei der Weltwirtschaftspolitik oder bei der Rettung des Euro, werden immer schwieriger.<span id="more-917"></span> Wenn diese Entwicklung nicht umgekehrt wird, drohen in der neuen<strong> NULLSUMMENWELT</strong> immer mehr Krisen und Konflikte.</p>
<p><strong>GIDEON RACHMAN</strong> wurde 1963 in London geboren und studierte Geschichte in Cambridge. Seine journalistische Karriere begann er beim <em><a href="http://www.bbc.co.uk/worldservice/" target="_blank">BBC World Service</a></em>. Es folgten 15 Jahre beim internationalen Magazin <em><a href="http://www.economist.com" target="_blank">The Economist</a></em>, für das er aus Washington, Bangkok und Brüssel berichtete. Seit 2006 ist er außenpolitischer Chefkommentator der <em><a href="http://www.ft.com" target="_blank">Financial Times</a></em>.</p>
<p>Für die deutsche Ausgabe wurde <strong>NULLSUMMENWELT</strong> aktualisiert und um ein neues Nachwort des Autors ergänzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Rachman hat eine packende Analyse geschrieben, keine Frage. </em><br />
— BR Bayern2 (Diwan)</p>
<p><em>Gideon Rachman liefert die bislang beste Analyse, wie sich die Finanzkrise politisch auswirkt</em>.<br />
— Mark Leonard, New Statesman</p>
<p><em>Mit seiner unnachahmlichen Mischung aus trockenem Humor und analytischer Klarheit schildert uns Gideon Rachman die Weltgeschichte der letzten drei Jahrzehnte. Was das Buch so lesenswert macht, ist sein scharfes Auge für Mikrokosmen; für den Einzelnen, der das große Ganze personifiziert. Niemand sonst kann ein so sprödes Thema wie nukleare Weiterverbreitung so zum Leben erwecken.</em><br />
— Niall Ferguson</p>
<p><em>Ein Buch, das genau zur richtigen Zeit kommt. Gideon Rachman, der weise außenpolitische Kommentator der </em>Financial Times<em>, erzählt mit viel Scharfsinn, wie sich eine Welt, die eigentlich immer offener und globalisierter werden sollte, in eine fragmentierte Welt verwandelt.</em><br />
<em>— </em>Daniel Yergin</p>
<p><em><strong>NULLSUMMENWELT</strong> ist die wohl beste Darstellung der großen Ausweitung persönlicher Freiheiten und wirtschaftlichen Wohlstands nach dem Ende des Kommunismus.</em><br />
— The New York Times</p>
<p><em>Rachmans Argumente sind klug und bissig, angereichert mit Szenen aus seinem Reporterleben (bei einem Mittagessen Anfang 2003 erzählt ihm ein «führender Neocon», dass der Irakkrieg «in drei Tagen» vorüber sein werde) und provozierenden Blickwinkeln (Al-Qaida als der extremistische Flügel der Antiglobalisierungsbewegung)<strong>.<br />
</strong></em>— The Guardian</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>LESEPROBE</strong></p>
<p>Prolog: Davos 2009</p>
<p>Jeden Januar trifft sich die politische Elite der ganzen Welt in einem Schweizer Tal. Auf dem Weltwirtschaftsforum von Davos legen die versammelten Politiker ihre Differenzen beiseite und sprechen eine gemeinsame Sprache. Zusammengepfercht in einem Skiressort bekräftigen sie ihre Unterstützung für die eine, globale Wirtschaftsordnung. Vergnügt mischen sie sich unter die immergleichen multinationalen Unternehmenschefs und Investmentbanker. Sie werben um ausländische Investitionen und Handel. Fünf Tage lang scheint die globale politische Elite einig darüber, wie die Welt funktioniert. In Davos werden selbst die unlösbarsten politischen Probleme zeitweise vom Globalisierungskonsens übertüncht.</p>
<p>Doch beim Davoser Forum von 2009 wurde deutlich, dass etwas ziemlich schiefgegangen war. Das Treffen fand nur vier Monate nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers statt, der die Welt in die tiefste Finanzkrise seit 1929 gestürzt hatte. Die internationalen Banker, die normalerweise durch die diversen Cocktailempfänge stolzierten, hielten sich versteckt, während ihre Geldhäuser taumelten und die öffentliche Empörung wuchs. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama — daheim in verzweifelte ökonomische Entscheidungen verstrickt — stach durch ihre Abwesenheit hervor. Da die Amerikaner das Feld ger.umt hatten, wurde der chinesische Premierminister Wen Jiabao zum Star der Davos-Show.</p>
<p>Führende Unternehmer der Welt drängten sich einen Spätnachmittag in einen kleinen Seminarraum, um den Ansichten Wens über den aufziehenden wirtschaftlichen Sturm zu lauschen. China war der größte Exporteur der Welt und der größte Aufkäufer amerikanischer Staatsanleihen — das Publikum hatte allen Grund, genau zuzuhören. An Wen war nichts offensichtlich Charismatisches. Klein von Statur, in Anzug und mit Brille, war sein Vortragsstil der eines Managers, der dem Vorstand Bericht erstattet. Gegen Ende seiner Rede aber gab der chinesische Premierminister seinen bürokratischen Stil auf und wurde philosophisch. Um die Krise besser zu verstehen, sagte er, habe er Adam Smith noch einmal gelesen. Vielleicht, um ein bisschen anzugeben, betonte Wen, er habe dabei auf das Buch <em>The Theory of Moral Sentiment</em> (<em>Theorie der ethischen Gefühle</em>) des Ökonomen aus dem 18. Jahrhundert zurückgegriffen, statt auf das weit bekanntere <em>The Wealth of Nations</em> (<em>Reichtum der Völker</em>). Für jeden mit etwas Geschichtssinn war das ein bizarrer Augenblick: Der Führer der Chinesischen Kommunistischen Partei schlug beim Vater der freien Marktwirtschaft nach.</p>
<p>Während sich also kommunistische Führer in Davos als Unterstützer des Kapitalismus entpuppten, schienen die Staatsmänner einiger führender kapitalistischer Länder plötzlich mit dem Kommunismus zu flirten. Unmittelbar nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers ließ sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy bei der Lektüre von Marx’ <em>Das Kapital</em> fotografieren, und Peer Steinbrück, Deutschlands Finanzminister, merkte an, dass &#8220;gewisse Teile von Marx’ Denken gar nicht so schlecht&#8221; seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gideon Rachman<br />
</strong><strong>Nullsummenwelt<br />
</strong><strong>Das Ende des Optimismus und die neue globale Ordnung<br />
</strong>Aus dem Englischen von Joachim Staron, Alexandra Steffes und Henning Hoff<br />
334 Seiten<br />
Klappenbroschur, Fadenheftung<br />
12,9 x 19,8 cm<br />
(D) € 19,90, (A) € 20,40, sFR 35,40 (UVP)<br />
ISBN 978-3-942377-04-1</p>
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		<title>Ahmed Rashid: Der Westen hat in Afghanistan versagt</title>
		<link>http://www.weltkiosk.net/blog/ahmed-rashid-der-westen-hat-in-afghanistan-versagt/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmed Rashid]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz ins Chaos]]></category>

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		<description><![CDATA[HAMBURG, Deutschland — Ist die internationale Gemeinschaft in Afghanistan gescheitert? Ja, argumentierte unser Autor Ahmed Rashid (Sturz ins Chaos. Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliban) am Montag bei einer von der Koerber-Stiftung veranstalteten Debatte: keines der Ziele sei erreicht, die Taliban seien nicht geschwächt, sondern eher noch gestärkt worden; die &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/ahmed-rashid-der-westen-hat-in-afghanistan-versagt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_897" class="wp-caption alignnone" style="width: 475px"><img class="size-medium wp-image-897" title="5. Rashid_blog_koerber" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2011/11/5.-Rashid_blog_koerber-465x300.jpg" alt="" width="465" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bild: Körber-Stiftung/Claudia Höhne</p></div>
<p><strong>HAMBURG, Deutschland</strong> — Ist die internationale Gemeinschaft in Afghanistan gescheitert? Ja, argumentierte unser Autor <strong>Ahmed Rashid</strong> (<a title="Sturz ins Chaos" href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/sturz-ins-chaos/">Sturz ins Chaos. Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliba</a>n) am Montag bei einer von der Koerber-Stiftung veranstalteten Debatte: keines der Ziele sei erreicht, die Taliban seien nicht geschwächt, sondern eher noch gestärkt worden; die Sicherheitslage sei weiterhin fragil, und es sei völlig unklar, ob die mit viel Geld aufgebaute afghanische Armee und Polizei nach dem für 2014 vorgesehen Abzug ausländischer Kampftruppen gegen die Aufständischen bestehen könnten. Nein, entgegnete Botschafter <strong>Michael Steiner</strong>, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan: Zwar seien anfangs viele Fehler gemacht worden, doch habe der Westen daraus gelernt, und es käme heute darauf an, für eine bessere Zukunft Afghanistans das Richtige zu tun.</p>
<p>Ein Online-Video des Streitgespräches findet sich <a href="http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/programm/videos-live-stream/07112011-koerber-debate-afghanistan.html">hier</a>, ein Audio-Mitschnitt <a href="http://www.koerber-stiftung.de/internationale-politik/podcasts-internationale-politik/podcast-details-int-politik/artikel/koerber-debate-ist-die-internationale-gemeinschaft-in-afghanistan-gescheitert-1.html">hier</a>. [Mit Dank an die Körber-Stiftung.]</p>
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		<title>Verschoben: Die arabische Revolte</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 18:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die arabische Revolte]]></category>

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		<description><![CDATA[LONDON, Großbritannien — Angesichts der dramatischen Ereignisse in Libyen, die vergangenen Donnerstag im gewaltsamen Tod des gestürzten Machthabers Muammar al-Gaddafi gipfelten; in Syrien, wo Bashar al-Assad Proteste weiterhin brutal erstickt und auch vor dem gezielten Mord an Oppositionellen nicht zurückschreckt; in Tunesien und Ägypten, wo Wahlen zu einer verfassungsgebenden Versammlung am Sonntag bzw. Parlamentswahlen ab &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/verschoben-die-arabische-revolte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-843" title="DieArabischeRevolte_forblog2" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2011/10/DieArabischeRevolte_forblog21-465x310.jpg" alt="" width="465" height="310" /></p>
<p><strong>LONDON, Großbritannien</strong> — Angesichts der dramatischen Ereignisse in <strong>Libyen</strong>, die vergangenen Donnerstag im gewaltsamen Tod des gestürzten Machthabers <strong>Muammar al-Gaddaf</strong>i gipfelten; in <strong>Syrien</strong>, wo <strong>Bashar al-Assad</strong> Proteste weiterhin brutal erstickt und auch vor dem gezielten Mord an Oppositionellen nicht zurückschreckt; in <strong>Tunesien</strong> und <strong>Ägypten</strong>, wo Wahlen zu einer verfassungsgebenden Versammlung am Sonntag bzw. Parlamentswahlen ab Ende November erste Hinweise geben werden, in welche Richtungen sich der Aufbruch in Arabien entwickeln wird, haben wir uns entschieden, das Erscheinen unseres Buches <strong>Die arabische Revolte</strong> auf <strong>NOVEMBER 2012</strong> zu verschieben.</p>
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		<title>Vergessen oder verdrängt?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Der vergessene Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Detlev Mehlis]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Bickel]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN, Deutschland — Viel hatte Detlev Mehlis, leitender Oberstaatsanwalt in Berlin und früherer UN-Chefermittler im Mordfall Rafiq Hariri, bei der Vorstellung von Markus Bickels neuem Buch Der vergessene Nahostkonflikt an dem Werk nicht auszusetzen. Aber der Buchtitel? Sei der Nahostkonflikt — über des seit bald 60 Jahren ungelösten Streits zwischen Israelis und Palästinensern &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/vergessen-oder-verdrangt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_784" class="wp-caption alignnone" style="width: 475px"><img class="size-full wp-image-784  " title="blog_bickelmehlis_b" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2011/09/blog_bickelmehlis_b.jpg" alt="" width="465" height="331" /><p class="wp-caption-text">Markus Bickel (links) im Gespräch mit Detlev Mehlis. Bild: WELTKIOSK</p></div>
<p><strong>BERLIN, Deutschland</strong> — Viel hatte <strong>Detlev Mehlis</strong>, leitender Oberstaatsanwalt in Berlin und früherer<strong> UN-Chefermittler </strong>im<strong> Mordfall Rafiq Hariri</strong>, bei der Vorstellung von <strong>Markus Bickels</strong> neuem Buch <strong><a title="Der vergessene Nahostkonflikt" href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/der-vergessene-nahostkonflikt/">Der vergessene Nahostkonflikt</a></strong> an dem Werk nicht auszusetzen. Aber der Buchtitel? Sei der Nahostkonflikt — über des seit bald 60 Jahren ungelösten Streits zwischen Israelis und Palästinensern hinaus — tatsächlich «vergessen»? Oder werde er nicht vielmehr «verdrängt»? Die internationale Staatengemeinschaft wollte sich mit der weiterhin brisanten Lage im Länderdreieck Syrien–Israel–Libanon nicht beschäftigen, sagte Mehlis. Womöglich sei der Konflikt auch einfach «noch nicht reif für eine Lösung».</p>
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		<title>Der vergessene Nahostkonflikt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[EditionWELTKIOSK]]></category>
		<category><![CDATA[Der vergessene Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Bickel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe. Längst haben die Freiheitsbewegungen das Zentrum des alten Nahostkonflikts erreicht. Seitdem Demonstranten Israels Grenzzaun auf den Golanhöhen stürmten, lässt sich der «Arabische Frühling» nicht mehr vom Kampf um das historische Palästina trennen. Dabei birgt der demokratische Aufbruch im explosiven Dreiländereck zwischen Syrien, Israel &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/der-vergessene-nahostkonflikt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe. Längst haben die Freiheitsbewegungen das Zentrum des alten Nahostkonflikts erreicht. Seitdem Demonstranten Israels Grenzzaun auf den Golanhöhen stürmten, lässt sich der «Arabische Frühling» nicht mehr vom Kampf um das historische Palästina trennen. <span id="more-703"></span>Dabei birgt der demokratische Aufbruch im explosiven Dreiländereck zwischen Syrien, Israel und dem Libanon auch Gefahren: In <strong>DER VERGESSENE NAHOSTKONFLIKT </strong>beschreibt <strong>MARKUS BICKEL</strong>, wie die arabisch-israelische Konfrontation erneut entflammen könnte. Hamas und Hizbollah als lokale Verbündete Irans und Syriens jedenfalls werden ihre Vormachtstellung in der Levante nicht kampflos aufgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">Die Leserschaft erhält tiefe Einblicke in Gesellschaften und deren politische Vorstellungen, denen man im Lichte einer islamkritischen Öffentlichkeit im Westen sehr skeptisch gegenübersteht. In dieser nuancenreichen Darstellung liegt der Wert dieses Buches.<br />
</span><span class="Apple-style-span">— Neue Zürcher Zeitung</span></p>
<p><em>Markus Bickel erzählt uns Geschichten von einzelnen Personen, zum Beispiel die eines deutschen Geheimdienstmannes, der mehrere Gefangenenaustausche durchgeführt hat &#8230; Daran merkt man, welche Mittlerrolle Deutschland und die Europäische Union eigentlich spielen könnten, welche Chance wir hätten, da etwas zu drehen, und was wir uns derzeit vergeben. &#8230; Bickel ist ein Geschichtenerzähler, bleibt aber sehr genau, immer Journalist.</em><br />
— <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9595610" target="_blank">Hessischer Rundfunk</a></p>
<p><em>Der überaus kundige Redakteur der FAZ analysiert, welche Folgen der arabische Frühling für Israel und den ganzen Nahen Osten haben könnte.</em><br />
— <a href="http://www.wdr3.de/gutenbergs-welt/details/artikel/im-herbst-des-arabischen-fruehlings.html" target="_blank">WDR3</a></p>
<p><em>Bickel beleuchtet in lebendigen Berichten die explosive Situation &#8230;, die schon in der Vergangenheit von Kriegen und blutigen Anschlägen gekennzeichnet war.</em><br />
— <a href="http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzliteratur/buecher_2011/418084_Buecher-2011.html" target="_blank">Wiener Zeitung</a></p>
<p><em><em>Mit der Eskalation des Konflikts in Syrien verschiebt sich auch das mediale Interesse am ‹Arabischen Frühling› zunehmend von Nordafrika in Richtung Naher Osten. Das Buch &#8230; leistet eine ebenso leicht lesbare wie fundierte Einführung in den „anderen Nahostkonflikt“ &#8230; Wer sich für die Hintergründe dieser Entwicklung interessiert, wird bei Markus Bickel &#8230; fündig.</em><br />
— <a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=35608&amp;SESSID=ba57eed4bd49f047e63f8e7969bba201" target="_blank">Falter</a></em></p>
<p><em>Der langjährige Beirut-Korrespondent Markus Bickel widmet sich dem zentralen Konflikt der Gegenwart, der hinter dem arabischen Frühling zeitweise in Vergessenheit zu geraten drohte. &#8230; Bickel [zeichnet] die Stränge des Konflikts mit kritisch-sachlichem Blick nach.<br />
</em>— «loyal» Magazin für Sicherheitspolitik</p>
<p><em>Markus Bickel — ein glänzender Kenner des Nahen Ostens — hat ein spannendes Buch geschrieben. Wie in einem Brennglas werden alle Konfliktlinien der Region anschaulich. Das Konfliktdreieck Syrien-Israel-Libanon — in der Nachbarschaft Europas — wird uns auch in Zukunft intensiv beschäftigen.<br />
</em>— Peter Wittig, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>LESEPROBE</strong></p>
<p>Ungelenk hantierte der Mann mit seinem Gewehr. Auf der Kreuzung vor ihm wehte die Fahne der Syrischen Sozialistischen Nationalen Partei (SSNP), hinter ihm saßen drei Heranwachsende in Jeans und T-Shirts auf Plastikstühlen. Sie rauchten, auf dem Schoß lagen ihre Gewehre. Die Dunkelheit war gerade eingebrochen über Hamra, dem mehrheitlich von Sunniten bewohnten Mittelklassevierte im Westen Beiruts. Passanten hasteten an den bewaffneten Männern vorbei, zurück in ihre Wohnungen. Nervosität lag in ihren Gesichtern, schließlich waren die Kämpfe gerade erst vorbei. Und Sicherheit strahlten die neuen Machthaber des Viertels auch nicht aus. Im Gegenteil. Man war froh, ohne Zwischenfälle an den SSNP-Männern vorbeizukommen. Zumal sie nicht einmal in der Lage schienen, ihre Waffen richtig zu bedienen.</p>
<p>Kurz zuvor hatte das noch anders ausgesehen. Handstreichartig waren Hunderte Hizbollah-Kämpfer am 7. Mai 2008 nach Westbeirut eingedrungen und hatten strategisch wichtige Punkte unter ihre Kontrolle gebracht; Berufsmilizionäre, in Ausbildungslagern in Iran und der libanesischen Bekaa-Ebene geschult und gedrillt. Und ausgestattet mit modernen Waffen, von denen die jungen Männer, die nun das Viertel sichern sollten, nur träumen konnten. Während des Bürgerkrieges zwischen 1975 und 1990 hatte die SSNP die Vorherschaft in der Gegen nahe der American University Beirut (AUB) inne. Im Mai 2008 aber war die von Sunniten und orthodoxen Christen dominierte SSNP von der Führung der Hizbollah bloß vorgeschickt worden, um die multikonfessionalle Fassade zu wahren — nur nicht den Anschein eines schiitischen Umsturzes wecken. Nicht hier, in der sunnitischen Hochburg Saad Hariris, dem Sohn des drei Jahre zuvor ermordeten früheren Ministerpräsidenten Rafiq Hariri. Nicht hier, wo ein Hariri-Plakat fast jedes Haus schmückte. Keine 500 Meter Luftlinie entfernt von dem SSNP-Stützpunkt lag Hariris Residenz, die die Kämpfer in diesen Mai-Tagen mit Panzerfäusten unter Beschuss nahmen. Auch die von Hariri finanzierte Tageszeitung <em>Al-Mustaqba</em>l und der Fernsehsender <em>Future TV</em> wurden angegriffen — der starke Mann der libanesischen Sunniten, der als Chef der Regierungsfraktion im Parlament saß, sollte so schachmatt gesetzt werden.</p>
<p>Er arbeite gegen Libanons Schiiten, warf Hizbollah-Chef Hassan Nasrallah Hariri vor. In den Monaten zuvor war es an den Grenzen zwischen schiitischen und sunnitischen Vierteln Beiruts immer wieder zu Zusammenstößen gekommen. Als das Kabinett des sunnitischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora Anfang Mai 2008 bekannt gab, ein von der Hizbollah illegal betriebenes Telefonnetz zu kappen, eskalierte der Machtkampf endgültig. Nasrallah bezeichnete die Verordnung als «Kriegserklärung» und stellte ein Ultimatum, den Beschluss innerhalb von 48 Stunden zurückzunehmen. Doch die Zeit verstrich, ohne dass Hariri oder Siniora einlenkten. Am Abend des 7. Mai gab Nasrallah seinen Leuten den Befehl zum Angriff. «Wir haben eine völlig neue Stufe erreicht», sagte er in einer Ansprache: «Der Krieg hat begonnen.» Das Telekommunikationsnetz sei für die Organisation ebenso wichtig wie ihre Waffen — und nun sei es «unsere Pflicht, unsere Waffen zu verteidigen». Mit Verweis auf den Kabinettsbeschluss verkündete er finster: «Der Libanon ist nach dieser düsteren Sitzung ein anderer als zuvor.»</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Markus Bickel<br />
</strong><span class="Apple-style-span" style="font-size: 17px; line-height: 25px;"><strong>Der vergessene Nahostkonflikt<br />
</strong></span><strong>Syrien, Israel, Libanon, Hizbollah<br />
</strong>224 Seiten<br />
Klappenbroschur<br />
12,9 x 19,8 cm<br />
(D) € 18,90, (A) € 19,40, sFR 33,40 (UVP)<br />
ISBN 978-3-942377-02-7</p>
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		<title>Die PARIS REVIEW Interviews – 01</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[EditionWELTKIOSK]]></category>
		<category><![CDATA[David Grossman]]></category>
		<category><![CDATA[Die PARIS REVIEW Interviews 01]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothy Parker]]></category>
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		<category><![CDATA[Joan Didion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Vonnegut]]></category>
		<category><![CDATA[Orhan Pamuk]]></category>
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		<category><![CDATA[Truman Capote]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Gründung der PARIS REVIEW auf der Rive Gauche 1953 schenkt uns das «das größte der kleinen Literaturmagazine» unschätzbare Konversationen mit den wichtigsten Autorinnen und Autoren unserer Zeit — lebhafte Selbstporträts, die für sich genommen empfindsam gearbeitete Kunstwerke der Literatur darstellen. Angefangen von Kurt Vonneguts Aussage, dass es «die Aufgabe des &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/die-paris-review-interviews-%e2%80%93-01/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Gründung der <strong>PARIS REVIEW</strong> auf der Rive Gauche 1953 schenkt uns das «das größte der kleinen Literaturmagazine» unschätzbare Konversationen mit den wichtigsten Autorinnen und Autoren unserer Zeit — lebhafte Selbstporträts, die für sich genommen empfindsam gearbeitete Kunstwerke der Literatur darstellen. <span id="more-741"></span>Angefangen von Kurt Vonneguts Aussage, dass es «die Aufgabe des Autors ist, Konfrontationen herbeizuführen, so dass Figuren überraschende und entblößende Dinge sagen, die uns alle erziehen und unterhalten. Wenn ein Autor das nicht kann oder will, sollte er sein Handwerk aufgeben.», bis hin zu Joan Didions Erklärung, wie sie ein Buch verfasst («Jeden Tag kehre ich zurück zu Seite 1 und tippe noch einmal ab, was ich schon habe. So finde ich einen Rhythmus.»), entlockt die <strong>PARIS REVIEW</strong> bis heute den begabtesten Romanschriftstellern, Theaterautoren und Dichtern selbstoffenbarende und durchdringende Gedanken.</p>
<p>Im ersten Band: <strong>Dorothy Parker</strong>, <strong>Françoise Sagan</strong>, <strong>Truman Capote</strong>, <strong>Ernest Hemingway</strong>, <strong>Vladimir Nabokov</strong>, <strong>Kurt Vonnegut</strong>, <strong>Heinrich Böll</strong>, <strong>Philip Roth</strong>, <strong>Toni Morrison</strong>, <strong>Orhan Pamuk</strong>, <strong>Joan Didion</strong>, <strong>David Grossman</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Seinen Charme entwickelt dieser Band im unfreiwilligen Nebeneinander der Interviews als kleine Typenlehre. Die Sprecher bilden in dieser künstlichen Anordnung fast so etwas wie eine virtuelle Tischgemeinschaft. Jeder ist zwar in sein Gespräch vertieft. Aber manchmal scheint es Blickkontakt zu geben, einen Händedruck, eine kleine Rangelei oder ein Sich-Zurücklehnen auf dem Stuhl. &#8230; Diesen von einer kurzen Begegnungsbeschreibung eingeführten, von je einer vielsagenden Manuskriptseite begleiteten Interviews gelingt &#8230; : den Autoren trotz ihrer Abwesenheit äußerste Präsenz zu verleihen — jenseits ihres Werkes und zugleich in dessen Mitte.</em><br />
— Frankfurter Allgemeine Zeitung</p>
<p><em>Eine Fundgrube, ein Schatz.<br />
</em>— <a href="http://www.kulturradio.de/rezensionen/buch/2011/die_paris_review_interviews.html" target="_blank">rbb kulturrradio</a></p>
<p><em>Alle diese Gespräche sind Ausnahmesituationen mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Und was David Grossman über sich selber sagt, gilt wohl für alle anderen ebenfalls – und nicht zuletzt auch für die Macher der Zeitschrift: Sie waren und sind vermutlich extreme Personen mit wenig Angst vor den Extremen anderer.</em><br />
— <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/von_schriftstellern_fuer_schriftsteller_1.13292742.html" target="_blank">Neue Zürcher Zeitung</a></p>
<p><em>&#8230; ein kleiner subjektiver Gang durch die Weltliteratur des 20. Jahrhunderts, gefiltert durch persönliche Erinnerungen, durch Vorlieben und durch Animositäten.</em><br />
— <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1539322/" target="_blank">Deutschlandfunk</a></p>
<p><em>Schriftstellerinterviews sind gefährlich, Schriftsteller wissen, warum.</em><br />
— <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13621108/Erste-Frage-Wie-boxt-man-gegen-ein-Genie.html" target="_blank">DIE WELT</a></p>
<p><em>Die Autoren-Interviews der PARIS REVIEW sind legendär, aber auch lehrreich. Das Buch bündelt sie — und liefert Einblicke in die Geheimnisse des literarischen Schreibprozesses.<br />
</em>— Börsenblatt des deutschen Buchhandels</p>
<p><em>Herausragende Interviews mit großen Autoren aus der PARIS REVIEW, die zwischen 1956 und 2007 entstanden, liegen nun in einem hübschen Band vor. … Die Zahl 1 auf dem Buchcover suggeriert, dass weitere Bände folgen könnten. Überaus begrüßenswert wäre das.<br />
</em>— <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/674628/Paris-Review_Reden-ueber-das-Schreiben" target="_blank">Die Presse</a></p>
<p><em>Als die Heilige Schrift in der Branche gelten die Interviews der PARIS REVIEW; … es sind Gespräche, die zuweilen auch über Jahrzehnte gingen. So sind diese Gespräche Literatur geworden. … EditionWELTKIOSK hat dankenswerterweise zwölf Interviews in einem Band zusammengefasst. Es ist eine interessante Mischung … Die Interviews, und so augenfällig bekommt es der Leser selten präsentiert, sind ein Spiegel des literarischen Werkes.<br />
</em>— Berliner Morgenpost</p>
<p><em>Inhaltlich gehen sie weit über das hinaus, was sonst in Interviews zur Sprache kommt, und wirken dennoch an keiner Stelle trocken oder akademisch, sondern lesen sich im Gegenteil häufig sehr amüsant. &#8230; Geistreich, unterhaltsam, schräg — geeignet auch als Ratgeber für alle, die selbst gern schreiben wollen.</em><br />
— BÜCHER</p>
<p><em>Diese Interviews ersetzen (fast) jede Biographie und Literaturgeschichte.</em><br />
— literaturkurier</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Die PARIS REVIEW Interviews – 01<br />
</strong><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;">Herausgegeben von Alexandra Steffes; aus dem Englischen<br />
von Alexandra Steffes, Judith Steffes und Henning Hoff<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;">352 Seiten<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;">Klappenbroschur<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;">12,9 x 19,8 cm<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;">(D) € 19,90, (A) € 20,40, sFR 35,40 (UVP)</span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; line-height: 18px;"><br />
</span></h4>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ilb: Truman Capote im Interview</title>
		<link>http://www.weltkiosk.net/blog/ilb-truman-capote-im-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 07:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WELTKIOSK</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die PARIS REVIEW Interviews – 01]]></category>
		<category><![CDATA[internationales literaturfestival berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Truman Capote]]></category>

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		<description><![CDATA[LONDON, Großbritannien — WELTKIOSK freut sich über einen Auftritt beim 11. internationalen literaturfestival berlin (ilb)! Regina Gisbertz und Matthias Scherwenikas lesen am kommenden Freitag, den 9. September 2011, um 15.00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele das berühmte Interview mit Truman Capote aus unserem Band Die PARIS REVIEW Interviews – 01. Seine liebsten Beschäftigungen, &#8230; <a href="http://www.weltkiosk.net/blog/ilb-truman-capote-im-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_710" class="wp-caption alignnone" style="width: 475px"><img class="size-full wp-image-710 " title="ilb11_start_1_2" src="http://www.weltkiosk.net/wp-content/uploads/2011/09/ilb11_start_1_2-e1315204722187.jpg" alt="" width="465" height="298" /><p class="wp-caption-text">Bild: internationales literaturfestival berlin</p></div>
<p><strong>LONDON, Großbritannien</strong> — <strong>WELTKIOSK</strong> freut sich über einen Auftritt beim <strong>11. internationalen literaturfestival berlin</strong> <strong>(ilb)</strong>!</p>
<p><strong>Regina Gisbertz</strong> und <strong>Matthias Scherwenikas</strong> lesen am kommenden <strong>Freitag, den 9. September 2011</strong>, um <strong>15.00 Uhr</strong> im <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/01_berliner_festspiele/bf_das_haus/Das_Haus.php" target="_blank">Haus der Berliner Festspiele</a> das berühmte Interview mit <strong>Truman Capote</strong> aus unserem Band <strong><a title="Die PARIS REVIEW Interviews – 01" href="http://www.weltkiosk.net/editionweltkiosk/die-paris-review-interviews-%e2%80%93-01/">Die PARIS REVIEW Interviews – 01</a></strong>.</p>
<p>Seine liebsten Beschäftigungen, bestätigte der damals 32 Jahre alte Capote Interviewerin <strong>Pati Hill</strong> 1957, seien «Konversation, Lesen, Reisen und Schreiben, in dieser Reihenfolge»: Konversation werde für ihn immer an erster Stelle stehen. «Ich mag es zuzuhören und ich mag es zu reden. <strong>Himmel, Mädchen, können Sie nicht <em>sehen</em>, dass ich gern rede?</strong>»</p>
<p>Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden sich <a href="http://www.literaturfestival.com/programm/veranstaltungen-nach-kategorien/specials/2011/truman-capote-der-amerikanische-ausnahmekuenstler-im-interview" target="_blank">hier</a>.</p>
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