Seit Gründung der PARIS REVIEW auf der Rive Gauche 1953 schenkt uns das «das größte der kleinen Literaturmagazine» unschätzbare Konversationen mit den wichtigsten Autorinnen und Autoren unserer Zeit — lebhafte Selbstporträts, die für sich genommen empfindsam gearbeitete Kunstwerke der Literatur darstellen. Angefangen von Kurt Vonneguts Aussage, dass es «die Aufgabe des Autors ist, Konfrontationen herbeizuführen, so dass Figuren überraschende und entblößende Dinge sagen, die uns alle erziehen und unterhalten. Wenn ein Autor das nicht kann oder will, sollte er sein Handwerk aufgeben.», bis hin zu Joan Didions Erklärung, wie sie ein Buch verfasst («Jeden Tag kehre ich zurück zu Seite 1 und tippe noch einmal ab, was ich schon habe. So finde ich einen Rhythmus.»), entlockt die PARIS REVIEW bis heute den begabtesten Romanschriftstellern, Theaterautoren und Dichtern selbstoffenbarende und durchdringende Gedanken.
Im ersten Band: Dorothy Parker, Françoise Sagan, Truman Capote, Ernest Hemingway, Vladimir Nabokov, Kurt Vonnegut, Heinrich Böll, Philip Roth, Toni Morrison, Orhan Pamuk, Joan Didion, David Grossman.
Seinen Charme entwickelt dieser Band im unfreiwilligen Nebeneinander der Interviews als kleine Typenlehre. Die Sprecher bilden in dieser künstlichen Anordnung fast so etwas wie eine virtuelle Tischgemeinschaft. Jeder ist zwar in sein Gespräch vertieft. Aber manchmal scheint es Blickkontakt zu geben, einen Händedruck, eine kleine Rangelei oder ein Sich-Zurücklehnen auf dem Stuhl. … Diesen von einer kurzen Begegnungsbeschreibung eingeführten, von je einer vielsagenden Manuskriptseite begleiteten Interviews gelingt … : den Autoren trotz ihrer Abwesenheit äußerste Präsenz zu verleihen — jenseits ihres Werkes und zugleich in dessen Mitte.
— Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine Fundgrube, ein Schatz.
— rbb kulturrradio
Alle diese Gespräche sind Ausnahmesituationen mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Und was David Grossman über sich selber sagt, gilt wohl für alle anderen ebenfalls – und nicht zuletzt auch für die Macher der Zeitschrift: Sie waren und sind vermutlich extreme Personen mit wenig Angst vor den Extremen anderer.
— Neue Zürcher Zeitung
… ein kleiner subjektiver Gang durch die Weltliteratur des 20. Jahrhunderts, gefiltert durch persönliche Erinnerungen, durch Vorlieben und durch Animositäten.
— Deutschlandfunk
Schriftstellerinterviews sind gefährlich, Schriftsteller wissen, warum.
— DIE WELT
Die Autoren-Interviews der PARIS REVIEW sind legendär, aber auch lehrreich. Das Buch bündelt sie — und liefert Einblicke in die Geheimnisse des literarischen Schreibprozesses.
— Börsenblatt des deutschen Buchhandels
Herausragende Interviews mit großen Autoren aus der PARIS REVIEW, die zwischen 1956 und 2007 entstanden, liegen nun in einem hübschen Band vor. … Die Zahl 1 auf dem Buchcover suggeriert, dass weitere Bände folgen könnten. Überaus begrüßenswert wäre das.
— Die Presse
Als die Heilige Schrift in der Branche gelten die Interviews der PARIS REVIEW; … es sind Gespräche, die zuweilen auch über Jahrzehnte gingen. So sind diese Gespräche Literatur geworden. … EditionWELTKIOSK hat dankenswerterweise zwölf Interviews in einem Band zusammengefasst. Es ist eine interessante Mischung … Die Interviews, und so augenfällig bekommt es der Leser selten präsentiert, sind ein Spiegel des literarischen Werkes.
— Berliner Morgenpost
Inhaltlich gehen sie weit über das hinaus, was sonst in Interviews zur Sprache kommt, und wirken dennoch an keiner Stelle trocken oder akademisch, sondern lesen sich im Gegenteil häufig sehr amüsant. … Geistreich, unterhaltsam, schräg — geeignet auch als Ratgeber für alle, die selbst gern schreiben wollen.
— BÜCHER
Diese Interviews ersetzen (fast) jede Biographie und Literaturgeschichte.
— literaturkurier
Die PARIS REVIEW Interviews – 01
Herausgegeben von Alexandra Steffes; aus dem Englischen
von Alexandra Steffes, Judith Steffes und Henning Hoff
352 Seiten
Klappenbroschur
12,9 x 19,8 cm
(D) € 19,90, (A) € 20,40, sFR 35,40 (UVP)
